Neues Jahr, alte Risiken: Warum der Januar für Radfahrer besonders kritisch ist
Der Jahreswechsel fühlt sich nach Neuanfang an. Vorsätze, Motivation, Bewegung.
Doch aus verkehrstechnischer Sicht ist der Januar kein Neustart – sondern eine Fortsetzung der gefährlichsten Bedingungen des Jahres.
Warum der Januar anders ist als der Dezember
Während die Weihnachtstage ruhiger verlaufen, kehrt im Januar der Alltag zurück: Berufsverkehr, Schulwege, Termine.
Gleichzeitig bleiben die Bedingungen winterlich – Dunkelheit, Kälte, nasse Straßen, eingeschränkte Sicht.
Der gefährliche Mix aus Motivation und Unterschätzung
Viele Menschen starten im Januar mit guten Vorsätzen: mehr Bewegung, öfter Fahrrad, bewusster leben.
Das ist positiv – birgt aber Risiken. Wer nach einer Pause wieder einsteigt, überschätzt oft Routine und Reaktionsfähigkeit.
Warum viele Unfälle im Januar banal beginnen
Statistisch betrachtet entstehen viele Stürze nicht durch hohe Geschwindigkeit, sondern durch alltägliche Situationen:
- Abbiegen bei Nässe
- Anfahren auf glattem Untergrund
- Unaufmerksamkeit an bekannten Stellen
Genau diese Situationen häufen sich, wenn Alltag und Winter zusammenkommen.
Der Helm als Konstante im Jahreswechsel
Der Helm verhindert keinen Unfall. Aber er bleibt die einzige Schutzmaßnahme, die unabhängig von Wetter, Verkehrsdichte und Fahrfehlern wirkt.
Gerade im Januar, wenn Reaktionen langsamer sind und Untergründe tückisch, entscheidet der Helm oft über Schwere und Verlauf eines Sturzes.
Was jetzt wirklich hilft
- Realistische Einschätzung nach der Winterpause
- Besondere Aufmerksamkeit an bekannten Strecken
- Konsequente Nutzung von Helm und Beleuchtung
- Regelmäßige Kontrolle von Ausrüstung
Sicherheit im Januar bedeutet nicht Verzicht – sondern Anpassung.