Weihnachten auf zwei Rädern: Warum Sicherheit gerade heute zählt
Heiligabend ist ein besonderer Tag. Die Straßen wirken ruhiger, die Gedanken sind woanders – bei Familie, Geschenken, Ankommen.
Genau darin liegt ein Risiko: Wer Fahrrad fährt, bewegt sich an Weihnachten oft zwischen Gelassenheit und Ablenkung.
Warum sich der Verkehr an Weihnachten anders anfühlt
Viele Menschen sind emotional unterwegs. Sie fahren langsamer – oder gedanklich schneller.
Autofahrer rechnen weniger mit Radfahrern, Radfahrer weniger mit Verkehr. Diese Mischung macht Heiligabend besonders.
Dunkelheit, Kälte und Aufmerksamkeit
Der 24. Dezember ist einer der dunkelsten Tage des Jahres. Sichtbarkeit wird zur stillen Sicherheitsreserve.
Nicht, um schneller zu fahren – sondern um gesehen zu werden, wenn niemand damit rechnet.
Warum der Helm an Feiertagen besonders wichtig ist
Unfälle an Feiertagen entstehen selten durch Tempo. Sie entstehen durch Ablenkung, falsche Einschätzung, kurze Unaufmerksamkeit.
Ein Helm ist kein Symbol für Vorsicht, sondern für Verantwortung – gerade dann, wenn man eigentlich „nur kurz unterwegs“ ist.
Ein stiller Weihnachtsgedanke
Sicherheit ist kein Verzicht. Sie ist die Voraussetzung dafür, anzukommen.
Vielleicht ist genau das der Gedanke, der zu Weihnachten passt: Rücksicht – auf andere und auf sich selbst.